Der Elbling

Wissenswertes zu Elblingrebe und Elblingwein

Die Herkunft des Weißen Elblings ist nicht genau geklärt. Wahrscheinlich haben die Römer 50 v. Chr. die Elblingrebe aus dem Kaukasus ins damalige Gallien eingeführt, um die römischen Soldaten mit Wein versorgen zu können. Möglicherweise haben die hier ansässigen Treverer diese Rebe vor den Römern angebaut, damit wäre der Elbling eine heimische Rebe.

Elblingtraube

Ursprünglich wurde der Elbling „Alben“ genannt. Der Name „Alben“ lässt sich von der lateinischen Sprache ableiten und bedeutet  albus = weiß. Demnach heißt  Elbling der „weiße Wein".



Der Elbling wächst auf allen gängigen Standorten. Bevorzugt gedeiht die Rebe jedoch auf Muschelkalk- und auf tiefgründigen, sandigen Lehm- bzw. Tonböden.

Der Elbling liebt mittlere, meist flache oder leicht hängige Lagen und ein mildes Klima.



Der Elblingwein ist in Deutschland inzwischen eine Rarität. Er wird nur noch in Überlingen am Bodensee, an der Obermosel und in gewissen Gemarkungen im „Cochemer Krampen“ kultiviert.

Die Elblingrebe bringt rassige Weine mit einer kernigen Säure hervor. Die Weine schmecken gradlinig und haben einen zarten Duft. Das Bukett des Elblings erinnert an Mandel, er wird vielfach als Qualitätswein angeboten.

blühende Elblingrebe

Der Elbling ist ein hervorragender Essensbegleiter und passt sehr gut zu Fisch und Meeresfrüchten oder zu einer zünftigen Brotzeit.

Wegen seiner kernigen Säure ist er als Verschnittpartner für Sektcuvée gefragt.

Auch reinrassig zu Elblingsekt veredelt, gehört er wegen seiner frischen, spritzigen Art in die Gruppe der Spitzensekte.

blühende Traube

Anbaufläche Mosel-Saar-Ruwer: 986  ha.

 

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